Bellissima! Wandern auf Capri

Neapel ist eine aufregende Stadt aber auch laut, chaotisch und wild. Wer dem ganzen Trubel mal entfliehen möchte, kann Kurs auf eine der drei nahe gelegenen Inseln nehmen: Capri, Ischia und Procida. 

Alle drei haben ihren Charme. Zu meinem Glamour-Lifestyle hat einfach Capri am besten gepasst. 

Naja ehrlich gesagt haben mich vor allem die Kalkstein-Felsen angezogen, die zum Wandern einladen. 

Wer fit ist, kann hinüber schwimmen (circa 40 km). Wir haben uns für die schnellere Variante entschieden und sind mit dem Fastboat gefahren etwas preisgünstiger ist die reguläre Fähre. 

Land in Sicht! 

Vorbei am Vesuvio, der zur Abwechslung mal nicht in den Wolken hing. 

Nur 40 Minuten später grüßt uns die Capri-Sonne. 

Per Bus kommt man vom Hafen bequem nach Anacapri, dem Hauptort der Westinsel. Damit verpasst man allerdings ein wunderschönen Spaziergang. 

Ich empfehle dringend den Fußweg mit spektakulärer Sicht auf die Insel und den Golf. 

Schön steil!

Der Westen

Vom Hafen nach Anacapri sind es im Urlaubsmodus circa 40 Minuten. 

Downtown. 

Wer sich hier eine Pause gönnt, wird gleich den exorbitanten Preisanstieg im Vergleich zum günstigen Neapel feststellen. Aber es ist ja nur Geld #YOLO.

Der Westteil der Insel ist angenehm ruhig und farbenfroh. 

Wanderung zum Punta Carena e Faro

Eine traumhafte Wanderung führt von Anacapri zum Meer und an der Küste entlang zum Punta Carena e Faro

Unweit von hier liegt auch die berühmte blaue Grotte, die uns aber von einer Einheimischen als Touristenfänger abgeraten wurde beziehungsweise mussten wir auch aus Zeitgründen abwägen, was wir lieber machen möchten.

No regrets!

Der Leuchtturm ist zwar nicht so schön aber in der Bucht gibt’s eine Beach-Bar, von wo aus sich der Sonnenuntergang genießen lässt. 

Wanderung auf den Monte Solaro

Der Monte Solaro ist zwar nur schlappe 589 m hoch aber wir haben dort sogar Bergziegen gesichtet. Eine kurze aber angenehme Wanderung führt den Berg hinauf. 

 

Oben erwarten einen dann steile Aussichten!

 Weniger aktive oder mobile Personen können einen Lift nehmen.  

Der Osten

Capri ist der Hauptort der Ostinsel und ein Anziehungsort für Reiche und Schöne (und uns). 

Auf der ganzen Insel wird die Capri-Watch beworben. Ein Zeitmesser, der die gesamte Stillosigkeit von Neureichen in komprimierter Form aufs Handgelenk bringt. 

Auch so bietet Capri viele Möglichkeiten sein Geld los zu werden (Capuccino 7,50 €, just sayin‘). Dennoch ein lohnenswerter Schwenk. 

Eine gemütliche Wanderung führt an herrlichen Villen vorbei. 

Die berühmte Architekturikone Villa Malaparte, die schon illustre Persönlichkeiten wie Godard und Lagerfeld inspiriert hat. 

Der Arco Naturale, der Überrest einer großen Grotte.

Die via Krupp – für den Architekten Roberto Pane der Beweis dafür, „dass auch eine Straße ein Kunstwerk sein kann“. Da schließe ich mich gerne an. 

Fazit

Capri ist eine herrliche kleine Insel, für die man sich schon zwei Tage Zeit nehmen sollte. So hat man genug Zeit sich stressfrei beide Teile der Insel anzuschauen. 

Oder man mietet sich direkt für ein paar Monate eine Villa mit Meerblick und malt Ölgemälde oder schreibt ein Buch. 

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