Madeira Teil 8: Garten oder Meer? Beides!

awesomatik auf Madeira

Ponta do Pargo und Jardim do Mar

Weiter geht’s in den südwestlichsten Teil Madeiras, der als der wärmste und sonnigste Teil der Insel gilt. 

Wunderschön ist er noch dazu.

Hinter einer gigantischen Steilklippe verbirgt sich dort das traumhaften Örtchen Jardim do Mar. Und der Name hält, was er verspricht.

Hier gibt es nichts als bunte Blumen und blaues Meer. Welcome to Paradise.

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Von Jardim do Mar starten wir auf eine Tageswanderung nach Ponta do Pargo. Vom Ortszentrum kann man einen „Abstecher“ zum Meer unternehmen.imgp2949

imgp2952Dieser Abstecher erfordert allerdings etwas Trittsicherheit und Kondition. Circa 400 Höhenmeter muss man steil hinab und wieder hinaufkraxeln. imgp2964

imgp2967Der Schweiß und die Strapazen lohnen sich aber. imgp29751

imgp2981Unten kommt man an einen einsamem Strand mit tollem Ausblick auf die Steilküste. imgp2985Hier würde ich mein Handtuch ausbreiten, wenn ich ein Fakir wäre. imgp2991Leider hat uns diese Mitfahrgelegenheit nicht gesehen und so müssen wir den Berg wieder hinauf. imgp2996

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imgp3001500 Höhenmeter später stehen wir an der schön hergerichteten Levada Nova.imgp3015Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man unbedingt beim Leuchtturm vorbei schauen. Dem höchstgelegensten Signalfeuer Portugals. Auf 375 Meter hat man einen atemberaubenden Blick auf die Westküste. imgp30181

imgp3067Ein kleines Stück Paradies: Jardim Do Mar von Oben!

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imgp33462Der Blick auf das Fischerdorf Paul do Mar.imgp3365

imgp33351Wer schwarzen Sand, Steine und Beton mag, wird die Strände auf Madeira lieben. Alle anderen sollten lieber andere Ferieninseln ansteuern.imgp3342Tolles Signal für mehr Sauberkeit. Am Eingang zum Strand, kann man sich Aschenbecher to go mitnehmen.imgp33431 Im Wendekreis der Eidechse. imgp33281Keine Bume riecht besser als die Frangipani. Die hatte ich zuletzt auf Bali in Indonesien gesehen. Hello again!imgp3352Stellvertretend für die Millionen von Makroaufnahmen, die ich hier hätte machen können (ich frag mich immer, was man mit diesen Bildern machen soll), präsentiere ich euch hier stellvertretend eine richtig dicke Blüte (die Blume müsst ihr selbst bestimmen, ich habe keine Ahnung davon). imgp3326Ansonsten gibt es im Süden der Inseln Bananen ohne Ende. Aber auch Wein. Und häufig auch Wein im Bananenfeld!imgp3325Und Mangos (und Maracujas, Avocados, Bananenbrotfarn und, und, und).  imgp2902Bevor es Straßen und Tunnel auf Madeira gab, führten nur die traditionellen Wege über die steilen Pässe. Wohlhabende Mitbürger konnten sich bei Bedarf in einer Hängematte ins nächste Tal tragen lassen. Die Pfarrer durften für ihre Gottesdienste kostenlos von diesem Dienst Gebrauch machen.

Ein dicker Geistlicher war deshalb in Jardim do Mar besonders unbeliebt. Jeden Sonntag mussten die armen Träger den Fettwanst von Dorf zu Dorf schleppen.

Ich bin nur mit einem kleinen Rucksack auf dem Rücken ins nächste Dorf gelaufen und habe geschwitzt wie ein Schweinebraten. Die armen Teufel waren wirklich nicht zu beneiden!imgp33682

imgp3333Wenn man schon sechs Fuß unter der Erde liegen muss, dann doch hier. imgp2900Ein Gericht, das man in allen Variationen auf der gesamten Insel findet: Degenfisch.
Besonders lecker mit Bananen und Maracujasauße.  imgp2895Madeiras Nationalgewächs: die Strelizie. imgp2933

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imgp29111Obwohl es sich hier anfühlt, als wenn die Zeit stehenbliebe, tickt sie doch grausam weiter dem Unvermeidlichem entgegen.
Schon bald werden wir das Eiland Richtung Lissabon verlassen.

Ein paar Tage bleiben uns aber noch, um ein mentales Bild des Paradieses anzufertigen, das wir dann in kalten Berliner Wintertagen vor unserem geistigen Auge abrufen können. Knips!

awesomatik auf Madeira

Teil 1 – Wer traut sich hier zu landen?
Teil 2 – All along the Levada
Teil 3 – Traumpfad nach São Jorge
Teil 4 – Auf dem höchsten Gipfel der Insel
Teil 5 – Olá Funchal!
Teil 6 – Schwenk durchs Tabua Tal
Teil 7 – Weltnaturerbe Lorbeerwald
Teil 8 – Garten oder Meer? Beides!
Teil 9 – Abgehakt auf der Lebensliste, Dolphin watching!
Teil 10 –  Cabo Girão – 580 Meter über dem Meer

Teil 11 – 8 Tipps für den perfekten Wanderurlaub auf Madeira

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