Mountain-Kart fahren – The Fast & Furious – Salzburg Drift

Mein erstes Mal –  Mountain Kart

Wer sich so richtig mit einem Mountain Kart austoben möchte, muss idealerweise auf einen Berg. Warum also nicht das Notwendige mit dem Schönen verbinden und eine Nachtwanderung bis zum Sonnenaufgang machen?

Genau so habe ich das mit einer sympathischen Crew von Extremsportlern und Outdoor-Enthusiasten auf Einladung von Ledlenser machen dürfen.

Um zwei Uhr dreißig klingelte der Wecker und ich sprang quietschfidel taumelte aus dem Bett, um mit dem Kleinbus zu unserem Zielort dem Basecamp in Lofer zu fahren. Unweit von dort ging es mit der ganzen Mannschaft auf die Lofer Alm.

Es war eine rabenschwarze und dazu feuchte Nacht. Beharrlich nieselte ein feiner Regen. Perfekte Bedingungen also um die Stirnlampen zu testen, die wir von Ledlenser zuvor erhalten hatten. Genau genommen die extrem Leuchtstarke MH10 Stirnlampe mit 600 Lumen, bis zu 120 Stunden Laufzeit und etlichen weiteren Funktionen.

Damit war unsere Trittsicherheit zu jeder Zeit gewährleistet, und wir konnten noch vor Sonnenaufgang, die Nacht zum Tag machen. Besonders gut hat mir die Fernlicht-Funktion gefallen. Dabei erscheint ein Lichtkegel, der jeden Gefängniswärter neidisch machen würde.

Einzig der Akku ist etwas groß aber irgendwo muss die Leuchtkraft schließlich herkommen. Die MH10 Lampe ist für ambitionierte Touren in der Dunkelheit konzipiert (z.B. in Höhlen).

Um abends einen Krimi auf der Hütte zu lesen, wär die Lampe überqualifiziert. Dafür hat Ledlenser preisgünstigere Modelle wie die MH6 und MH2 im Angebot.

Wenn doch nur jeder Tag so schön beginnen könnte!

Nach einer kleinen Fotosession und einem ausgedehnten Hüttenfrühstück, wanderten wir weiter zur Kart-Garage.

Hier setzten wir uns ans Steuer der heißen Boliden und bekamen zunächst eine unterhaltsame Einweisung durch unsere extrem rasante Kart-Frontfahrerin Regina vom Basecamp.

Wer sein Mountain-Kart liebt, der zieht! Da die Karts naturgemäß nur bergab fahren können, bekamen alle Teilnehmer einen Spanngurt für unwegsame Teilstrecken.

Letzte Ansage vor dem Startschuss. Und dann geht’s los!

Woooohooooo! Wow, die Kisten werden sauschnell! Bis zu 60 km/h haben wir gemessen! Und auf bergigem Terrain wird man durchgeschüttelt wie ein Martini. 

Es ist gar nicht so schwer die Kontrolle zu verlieren, wenn man zu wenig bremst.

Das coole an den Karts ist, dass sie separate Bremsen für das rechte und linke Hinterrad haben. Wenn man also auf einem Schotterweg hinunterbrettert, in der Kurve einseitig bremst und sich zur Seite lehnt, driftet man in in schönen Bögen die Serpentinen hinunter. Das macht richtig Laune

Seltener Anblick einer sitzenden Ultra-Runnerin: Sandra Mastropietro auf Talfahrt.

Anfangs ist die Lenkung und Kontrolle der Gefährte noch etwas ungewohnt. Aber schon bald bändigt man die Biester. So schnell, dass uns Regina immer wieder zu weniger Waghalsigkeit ermahnen musste.

Olympia-Sieger, Autor, Funktionär und Allround-Abenteurer Peter Schlickenrieder macht auch auf dem Mountain-Kart eine gute Figur.

Zwei stehende Ultra-Runner.

Fazit

Das schöne am Bergwandern ist das bergauf gehen. Hinunter laufen macht weniger Spaß (und ist dazu schlechter für die Gelenke).

Diese Strapazen kann man sich mit einer rasanten Mountain-Kart-Fahrt sparen. Mir hat es jedenfalls mächtig Spaß gemacht.
Wenn auch ihr den Need for Speed spürt, kann ich es euch wärmstens empfehlen. Schade, dass der Berg nicht höher war. Ich hätte noch viel länger fahren können!

Aber nicht nur die Karts, auch die Gegend um Salzburg hat mir sehr gut gefallen. Und das Basecamp in Lofer ist ein idealer Ausgangspunkt für Rafting, Canyoning und andere Aktivitäten.

Danke an Ledlenser für die Einladung zu diesem Abenteuer-Wochenende

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