True Crime – Mord auf dem Appalachian Trail

Wir haben alle schon mal nachts im Zelt gelegen und uns ängstlich gefragt, was da im Dunkeln des Waldes lauern mag. Allein in der Natur zu sein, kann echte Urängste aufkommen lassen. 

Zum Glück spielt sich der Terror in den meisten Fällen nur im Kopf ab.

Leider ist die Realität gelegentlich grausamer als unsere Alpträume…

Im Mai 1988 waren Claudia Brenner und ihre Partnerin Rebecca Wight einige Tage auf dem legendären Appalachian Trail unterwegs, als sie aus einem Hinterhalt vom sogenannten „Mountain Man“ angegriffen wurden. 

Während sich die beiden im Schoße der Natur liebten, feuerte Stephen Roy Carr acht Kugeln auf das Paar. 

Rebecca Wight wurde von zwei Kugeln erfasst und getötet. Claudia Brenner wurde fünf Mal getroffen, konnte sich aber retten und auf eine Straße fliehen, wo sie ein Autofahrer zur nächsten Polizei-Station brachte. 

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Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Stephen Roy Carr die Frauen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung angegriffen hatte. Er wurde zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt. 

Seit dem Vorfall setzt sich Claudia Brenner gegen Anti-Schwul/lesbische Gewalt ein. 

In dem preisgekrönten Kurzfilm „In the hollow“ kehrt sie nach Jahren an den Ort des Verbrechens zurück. Bitter.
Weitere Hintergründe auf Wikipedia.

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