Tipps für den perfekten Wanderurlaub in Marokko

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awesomatik in Marokko

Das Königreich Marokko lädt mit seinen prächtigen Landschaften vom Hohen Atlas bis in die Wüste geradezu ein zum Wandern. Zudem ist es ein relativ sicheres Reiseland. 
Einige Dinge sollte man sich aber im Vorfeld überlegen. 

1. Hoher Atlas oder doch lieber Wüste?

Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit man zur Verfügung hat. Wer nur eine Woche vor Ort ist sollte sich zwischen Bergen und Wüste entscheiden. Denn vom Atlas zu den Dünen braucht man knapp zwei Tage. 
Im Zweifelsfall würde ich mich definitiv für die Berge entscheiden. Zum einen hat man die Möglichkeit  den höchsten Berg Nordafrikas zu besteigen zum anderen kann man hier im Gegensatz zur Wüste wirklich wandern und landschaftlich ist es unglaublich schön. 
Hinzu kommt, dass die Angebote in der Wüste meist ziemlich touristisch sind. Nach Erg Chebbi werden die Leute z.B. in Bussen hingekarrt, dann reitet man auf Dromedaren zwei Stunden in die Dünen und übernachtet in einem permanenten Lager. Die Dünenlandschaft ist nur  5 km breit, so dass es keine wirklich intensive Erfahrung ist. Dann lieber eine mehrtägiger Trek durch den Atlas. 

2. Mit Guide oder ohne Guide?

Ich habe im ersten Teil meines Reiseberichtes (siehe unten) erklärt, warum ich eine Buchung mit Guide für sinnvoll halte. Man spart sich jede Menge Stress, hat die Unterkünfte und das Essen schon gebucht und kann dennoch sein Ding machen.
Unser Guide hat uns z.B. über Land und Leute informiert und uns auch zu sich nach Hause eingeladen aber er hat uns auch lange Strecken alleine wandern lassen, wenn wir mal unter uns sein wollten. In Europa hätte ich so eine Tour nicht mit Bergführer gemacht und von der Schwierigkeit, wäre es auch nicht notwendig aber so haben am Ende alle etwas davon. 

3. Wann ist die beste Reisezeit? 

Die Besteigung des Djebel Toubkals ist ganzjährig möglich. Am angenehmsten ist es im Frühling. Dann liegt nicht mehr soviel Schnee und das Tal erstrahlt in sattem grün. 
Wir haben diesen Winter (leider) so gut wie keinen Schnee zu Gesicht bekommen. Das war laut unserem Guide eine Ausnahme. Wer im Winter kommt, sollte also fit und gut ausgerüstet sein (Steigeisen und Eispickel).
Auch ein Wüstenbesuch ist ganzjährig denkbar aber im Sommer hat man aufgrund der brutal hohen Temperaturen bestimmt weniger Freude daran.

Hier nochmal alle Reiseberichte auf einen Blick: 

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Teil 1 – 4167 Meter  – Wanderung auf den höchsten Berg Nordafrikas

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Teil 2 – Hello Hollywood – Das Weltkulturerbe Aït-Ben-Haddou

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Teil 3 – Auf Dromedarrücken durch Erg Chebbi

Noch Fragen? Schreib deine Frage in die Kommentare oder melde dich per Mail bei mir: fabian[ä]awesomatik.de

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