Warum das Abenteuer wagen?

Die bekannteste Antwort von Everest-Legende George Leigh Mallory auf die Frage, warum er den höchsten Berg der Erde besteigen wolle, war: 

– Because it is there!

Und als wäre das noch nicht genial genug, hat er zu diesem Thema noch folgende inspirierende Worte gefunden: 

– The first question which you will ask and which I must try to answer is this, ‚What is the use of climbing Mount Everest ?‘ and my answer must at once be, ‚It is no use‘.

There is not the slightest prospect of any gain whatsoever. Oh, we may learn a little about the behavior of the human body at high altitudes, and possibly medical men may turn our observation to some account for the purposes of aviation. But otherwise nothing will come of it.

We shall not bring back a single bit of gold or silver, not a gem, nor any coal or iron. We shall not find a single foot of earth that can be planted with crops to raise food. It’s no use.

So, if you cannot understand that there is something in man which responds to the challenge of this mountain and goes out to meet it, that the struggle is the struggle of life itself upward and forever upward, then you won’t see why we go.

What we get from this adventure is just sheer joy. And joy is, after all, the end of life. We do not live to eat and make money. We eat and make money to be able to enjoy life. That is what life means and what life is for.

Am 8. Juni 1924 verschwand er mit mit seinem Begleiter Andrew Irvine auf 8500 Metern im Nebel und wurde nie mehr lebend gesehen. 

George_mallory

Mehr Zitate zum Mount Everest gibt es hier.

Gut gefällt mir z.B. Jon Krakauer: 

– But now that I was finally here, standing on the summit of Mount Everest, I just couldn’t summon the energy to care.

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3 Kommentare

  • Grossartig was manche Menschen geleistet habe. Es hat ja jetzt einige Berichte zur Erstbesteigung des Mount Everest gegeben. Ich denke grad noch an einen Satz von, so meine ich Reinhold Messner, der anmerkte dass der Everest genau die Höhe hat die ein Mensch ohne künstlichen Sauerstoff gerade noch so bezwingen kann. Ein paar Höhenmeter mehr und der Berg wäre nicht ohne Sauerstoffzugabe zu besteigen. Solche Fakten machen die Faszination der Achtausender aus.
    Viele Grüsse,
    Gilles

  • Über genau dasselbe Zitat bin ich schon einmal vor kurzem in einem Buch von Charles Lewinsky gestolpert. Er hat Mallory zitiert, um die Frage zu beantworten, warum er einen Fortsetzungsroman veröffentlicht.
    Ein tolles Buch, das sich zwar nicht mit dem Mount Everest beschäftigt, aber dafür mit dem Bergsteigen, ist übrigens „In der Wand“ von James Salter. 🙂

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