Was Hollywood kann, kann ich schon lange! Wild-Film löst Wanderhype aus

Ansturm auf Pacific Crest Trail

Letzte Woche startete „Der große Trip“ mit Reese Witherspoon bei uns in den Kinos.

Der Film erzählt die wahre Geschichte von Cheryl Strayed, die sich auf die Wanderung entlang des legendären Pacific Crest Trails (PCT) begab, um private Schicksalsschläge zu verarbeiten.

Doch während es die Buchvorlage schon seit etwa zwei Jahren gibt, hat erst die Verfilmung für einen Run auf den PCT gesorgt, wie Outside berichtet.

Der Traffic auf die offizielle Webseite ist um 300% gestiegen und während sich im Jahr 2006 circa 300 Menschen auf die 4264km lange Wanderung begaben, waren es im letzten Jahr schon 1000 Wanderer. In beiden Fällen schafften es knapp die Hälfte aller Teilnehmer ins Ziel. Auch der Frauenanteil sei von weniger als 10% auf 30% gestiegen.

Wer sich nun selbst auf die Reise machen möchte, sollte neben körperlicher und mentaler Fitness auch die Finanzen im Auge haben. Circa 6000$ sollte man für Flug, Verpflegung und Ausrüstung einplanen, sagt PCT-Spezialist Jack Haskel.

Die schönsten Bilder vom Trail findet man hier: 34 best Pacific Crest Trail Pictures.

Wem der PCT zu lang ist, der kann sich hier ein paar schöne Alternativen anschauen: Top Ten long distance hiking trails in the US.

Für einen anderen Hype ist übrigens die Hunger Games – Trilogie verantwortlich: Bogenschießen! Wie ich hier berichtete.

Die Buchvorlage:

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Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

 

 

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6 Kommentare

  • trix sagt:

    Grad hatten wir es von dem Film. Ist wohl so, dass Filme immer mehr ziehen als das vorausgegangene Buch.

    Mich zieht es immer noch mehr auf den Appalachien. Da hab wiederum ich eine Doku auf arte gesehen.

    Doch erstmal sind die europäischen Fernwanderwege dran. Den E5 fand ich traumschön. Und es gibt noch so viele andere zu entdecken …

    Und ja … ich hab inzwischen auch das Bogenschiessen ausprobiert. :’D
    Aber natürlich nur, weil Du mich ermuntert und angefixt hast. 🙂

    • Ken Takel sagt:

      Ja, unglaublich wie Filme ziehen. Finde es sowieso witzig wie oft Bücher verschenkt werden obwohl scheinbar die wenigsten lesen.

      Den Appalachian Trail finde ich auch sehr spannend. Da kommt übrigens demnächst der nächste Hollywood Film drüber. Auch wieder eine Buchverfilmung „A Walk in the woods“ mit Robert Redford.

      Der E5 ist ja bloß 3200 Km lang 🙂 Hast du den komplett abgelaufen!!??!!

      Ich hoffe das Bogenschießen hat dir Spaß gemacht. Mich juckt es schon wieder in den Fingern. Aber ich warte noch bis das Wetter besser ist!

      • trix sagt:

        Oooch … so ganz abgelaufen … tja – ganz so viel Zeit hab ich dann doch nicht. :’D „Nur“ die Etappe von Oberstdorf nach Meran.
        Doch wenn ich es genau nehme, bin ich doch schon einige Fernwanderwege unbewusst ein Stück weit gelaufen. Selbst auf dem Jakobsweg war ich schon des öfteren, weil er sich vielerorts ja mit gängigen Wandersteigen wie z.B. dem Rheinsteig überschneidet. Interessant ist auch, wenn man im Winter an der Talstation einer Bergbahn steht und sich umschaut. Gefühlte Millionen Autos und hektische Wintersportler. Dazwischen: zwei Schilder. Zum einen der Wegweiser zur Autobahn und dann ein kleines Schild, das darauf hinweist, dass man sich auf dem Jakobsweg befindet. O_o

        Das Bogenschießen war äußerst interessant und anstrengend noch dazu. Bis ich wusste, wie ich den Bogen überhaupt gescheit anlege… Aber ich habe sicherlich nicht zum letzten Mal den Bogen gespannt. 😀 Ich werde sicher demnächst davon berichten.

  • Man sollte Filme drehen übers Räum-Deine-Küche auf oder Bügel-die-Wäsche oder als-ich-einst-die-Steuererklärung-machte. Das wäre doch mal praktisch! 🙂

  • Mascha sagt:

    Will das Buch lesen und den Film sehen. Solche Geschichten faszinieren mich. Tracks fand ich auch klasse.

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