Die Gorges Rouges – Das Wanderjuwel, das niemand kennt!

awesomatik Roadtrip durch die Provence
Wandern in den Alpes Maritimes

Nur zwei Autostunden von Nizza entfernt liegt das traumhafte Var-Tal. Weit ab vom Trubel der Küste findet man hier wilde Natur, schroffe Felsen, beeindruckende Schluchten und grün bewachsene Berge. 

Kleine Städtchen wie Puget-Thénier und Entrevaux laden zum Verweilen ein. Doch uns zieht es auf schmalen (aber wenig befahrenen) Serpentinen-Straßen weiter nach Norden bis nach Guillaumes.

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Guillaumes

Wandertour 1 – Circuit des Gorges Rouges

In unserem Reiseführer findet das kleine aber feine Örtchen Guillaumes kaum eine Erwähnung, dabei starteten wir von hier zu unseren schönsten Wanderungen der gesamten Reise. Während sich die Touristen im wesentlich berühmteren Canyon du Verdon zu Land und zu Wasser aneinander vorbeischieben, wandert man in Guillaume allein auf weiter Flur. 

Der perfekt gelegene Camping du Pont de la Mariée ist der ideale Ausgangspunkt um die nähere Umgebung zu erkunden. Gleich zwei Traumtouren starten direkt vom Camping-Platz.

Unsere erste Tour ist der Circuit des Gorges Rouges. Eine Rundwanderung in das Herz des Naturschutzgebiets

Dauer: circa 4 Stunden (reine Gehzeit)
Anforderung: leicht bis mittel
Höhenmeter: +500 -500
Startpunkt: Pont de Cante (771 m)

Detaillierte Informationen zur Tour bekommt man in der Touri-Info in Guillaumes.
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Für uns geht es zunächst über die 80 Meter hohe Pont de la Mariée (Brücke der Braut), die so heißt, weil sich der Legende nach eine junge Frau dort hinunterstürzte, die zwangsverheiratet werden sollte. DSC04582

Wer diesen Thrill gerne ohne die finale Konsequenz nachempfinden möchte, hat die Möglichkeit dort einen Bungee-Sprung zu machen. 
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Uns reichte der Ausblick auf den französischen „Colorado Canyon“. Für mich als Western-Held Fan, die absolute Traumlandschaft. 

Nach der Brücke geht es dann zunächst stetig bergauf.

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Fast wie der Bus 141 aus „Into the wild“. Nur nicht ganz so „wild“. DSC04627
Oben angekommen passiert man vor dem Abstieg die kleine Chapelle St. Jaques
Praktischerweise kann man hier an einem alten Steinbrunnen seine Wasserreserven auffüllen. 
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Nach einem kurzen Abstieg geht es mitten über die namensgebenden roten Schieferformationen der „Gorges Rouges“.

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Der Weg zum Point Sublime, von dem man einen herrlichen Rundumblick auf Berg und Tal genießen kann. 

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Fazit:

Ein Landschaft wie im Wilden Westen und das mitten in Südfrankreich. Frische Bergluft und ruhige Wege. Was könnte es Schöneres geben?
Eine abwechslungsreiche Tour, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Nach dieser ersten Wanderung unseres Urlaubs, waren unsere Haxen allerdings entsprechend bedient. 

Da kam ein Bad im eisigen Bergfluss gerade recht (bzw. hat mir persönlich ein Fußbad gereicht 🙂 ).

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Nach den Bergen wird uns die  zweite Wanderung mitten durch das Herz des Canyons führen. Seid gespannt!

awesomatik in der Provence

Teil 1 – I hate mondays – Nizza Edition
Teil 2 – Die Gorges Rouges – Das Wanderjuwel, das niemand kennt
Teil 3 – Abenteuerwanderung ins Herz der roten Schlucht
Teil 4 – Les Gorges du Verdon – Die schönste Schlucht Frankreichs – (und die vollste!)
Teil 5 – Lavendel und Flamingoschwärme – Willkommen in der Provence
Teil 6 – Marseille – Magie und Müll liegen dicht bei einander

Mehr weltweite Inspirationen in meinem Reisetagebuch!

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